Nicht bezuschusste Photovoltaik-Projekte in Deutschland

- Dec 03, 2019-

Im Oktober dieses Jahres hat das Bundeskabinett den "Klimaschutzplan 2030" verabschiedet, in dem die Bundesregierung das Ziel für die Solaranlage im Jahr 2030 auf 98 GW erhöht hat. Dies ist das Doppelte der derzeit kumulierten installierten Leistung der Photovoltaik in Deutschland. Das heißt, in den nächsten 10 Jahren wird die in Deutschland installierte Photovoltaikkapazität die kumulierte Summe von mehreren Jahren erreichen, 50 GW innerhalb von 10 Jahren installiert, eine durchschnittliche jährliche installierte Kapazität von etwa 5 GW.


Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor kurzem die 52-GW-Obergrenze angehoben. Mit Stand September 2019 erreichte die kumulierte installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland 48 GW. Wenn die installierte Photovoltaik-Leistung 52 GW erreicht, wird die Solarförderung nach den bisherigen Vorschriften gestrichen.


Die jüngste Günstigkeit der deutschen Photovoltaikpolitik hat sich auch in der Ausschreibung voll niedergeschlagen.


Die Bundesnetzverwaltung (FNA) gab kürzlich bekannt, dass in einer Ausschreibung, die gleichzeitig am 1. November für Windkraft-Photovoltaik-Unternehmen veröffentlicht wurde, Solarentwickler alle Verträge gewonnen haben. Dies ist auch das dritte Mal in Folge, dass das Solarprojekt den gesamten Anteil an der gemeinsamen Ausschreibung für Windkraftphotovoltaik gewonnen hat. Bei der ersten Ausschreibung im November 2018 wurden insgesamt 307 MW Solarprojekte angemeldet, von denen 201 MW genehmigt wurden. In der zweiten Ausschreibung im April 2019 wurden die Solarprojekte zu 719 MW deklariert, von denen 210 MW genehmigt wurden.


Im Rahmen dieser Ausschreibung wurden insgesamt 200 MW-Projektaufträge für Windkraft-Photovoltaik-Projekte vergeben, doch allein Solarunternehmen beantragten 514 MW-Projekte mit schwerwiegender Überzeichnung. Am Ende vergab die FNA 202 MW an 37 Bewerber für Solarprojekte.


Die meisten dieser Projekte sind in Bayern (20 Projekte, 76 MW), Rheinland-Pfalz (5 Projekte, 33,96 MW) und Schleswig-Holstein (vier Projekte, 31,5 MW) verstreut. Zu den Bietern gehören EnBW, Enerparc, IBC Solar usw.


In mehreren gemeinsamen Ausschreibungen bewegte sich der durchschnittliche Angebotspreis auf der Basislinie. Im November 2018 betrug der Angebotspreis 0,0527 Euro / kWh und im April 2019 betrug der Angebotspreis 0,0566 Euro / kWh. Bei dieser Ausschreibung im November 2019 sank der Angebotspreis auf 0,054 Euro / kWh. .


Die Dominanz von Solarprojekten bei der Ausschreibung scheint auch darauf hinzudeuten, dass die deutsche PV in diesem Jahr wieder auf Erfolgskurs ist.


Die Entwicklung der Solarindustrie hat die Aufmerksamkeit der deutschen Politik auf sich gezogen. In Bezug auf mehrere Fälle von Überzeichnung erklärte die Grüne Partei, dass die Solarenergie gut funktioniert, und forderte die Regierung auf, den Umfang der Ausschreibungen für Photovoltaik zu erweitern.


Unabhängig davon, ob die Regierung dies unterstützt oder nicht, scheint der Bedarf an mehr Anteilen an Solarangeboten eine unbestreitbare Tatsache zu sein. Vom 180-MW-Joint-Venture der EnBW bis zum 500-MW-Projekt von THEE und CEE fallen in diesem Jahr immer mehr nicht subventionierte Photovoltaik-Joint-Ventures in Deutschland auf.


Herausgeber: Kiko Lee

E-Mail: kiko@wanhos.com